War es vor einigen Jahren noch ausreichend 5 bis 10 „schöne“ 3D Bäume zu haben um sich von den üblichen CAD-Visualisierungen abzuheben, sind auch in diesem Bereich die Ansprüche in den letzten Jahren massiv gestiegen.

Ein sehr schönes Beispiel dafür ist die von uns kürzlich erstellte Visualisierung für die SteweAG Steg. Für ein UVP Verfahren sollten die geplanten Eingriffe in die bestehende Natur möglichst realitätsgetreu visualisiert werden.

Allein ein Blick auf die Projektbeschreibung, die dann auch in der Visualisierung umgesetzt werden mußte, könnte genausogut aus einem botanischen Handbuch stammen. „Die tiefst liegende Ebene wird bereits bei Wasserpegeln zwischen MQ und HQ1 dotiert und mit einer Buschweidenaue initialbepflanzt. Steckhölzer von Mandelweide (Salix triandra), Korbweide (S. viminalis), Lavendelweide (S. eleagnos) und Purpuweide (S. purpurea) sowie Schwarzerle (Alnus glutinosa) gelangen zum Einsatz. Gegen die Bremen hin und aus der nächsten Terassenstufe werden die Gehölze einer Weichholzaue aufgeforstet: Silberweide (Salix alba), Bruchweide (S. fragilis) Hohe Weide (S. rubens) sowie Schwarzerle (Alnus glutinosa). Die darüber liegenden Bereiche werden ….“

Auch wenn man jetzt in seiner Jugend nicht 6 Jahre Latein genossen hat, wird recht schnell klar: mit 5 bis 10 3D-Standard- Bäumchen (baum1.3ds, baum2.3ds etc.) ist hier wohl kein Blumentopf zu gewinnen.

Und da reden wir noch gar nicht vom Magerrasenstreifen – was, den kennen Sie nicht? macht nix … ich bis dahin auch nicht, aber Wikipedia schafft Abhilfe 🙂

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Um auch derart komplexen Aufgabenstellungen gerecht werden zu können, haben wir in den letzten Jahren eine ca. 125 GB große Bibliothek zusammengetragen. Unzählige Texturen und 3D Modelle (mit botanisch korrekter Bezeichnung) ermöglichen es uns nicht nur schöne Bilder zu liefern, sondern auch „botanisch-korrekte“ Visualisierungen zu erstellen.

Dieses Beispiel zeigt auch sehr schön warum gerade bei Verfahren mit Bürgerbeteiligung derartige Visualisierungen so wichtig, und vor allem für den Auftraggeber unerlässlich sind. Hand aufs Herz: Könnten Sie aus der vorangegangenen Projektbeschreibung und ein paar CAD Lageplänen/Querschnitten herauslesen, wie das Projekt, in Wirklichkeit, nach seiner Fertigstellung, aussehen wird?

Dieses KnowHow bieten wir unseren CAD Kunden gerne an. Sei es in Form einer Projektunterstützung, wenn Sie derartige Projekte in Zukunft selbst erstellen möchten, oder in Form einer Kooperation, bei der wir die gesamte Visualisierung übernehmen. Wenn Sie von Kundenseite mit derartigen Anforderungen konfrontiert werden, wenden Sie sich an uns.

Wir stehen für jegliche Art der Zusammenarbeit immer gerne zur Verfügung.